Das macht Wolfgang Lüske jetzt

Wolfgang vor einem Erdbeerfeld

Auch wenn er zum Jahreswechsel den Betrieb in Höltinghausen an seine Nichte Nele übergab, so sind seine Gedanken immer noch bei frischem Obst. Große Sorgen bereiten ihm zur Zeit die Meldungen zur Corona-Krise und der daraus folgenden Umstände: Für die diesjährige Ernte fehlen die Arbeitskräfte aus Ost-Europa. Somit haben die Obstbauern kaum eine Chance die bewirtschafteten Flächen komplett abzuernten.
Um nun zu verhindern, dass die Früchte an den Pflanzen überreifen und lieblos untergepflügt werden müssen,
möchte er allen die Möglichkeit geben, die leckeren Früchte selbst zu pflücken.
Auf den Erdbeerfeldern seines Bruders Christoph Lüske in Höltinghausen-Betherfeld geht’s Anfang Juni los. Es folgt Ende Juni die Heidelbeerernte bei Wolfgangs Neffen Michael in Bethen. Diese und weitere Felder (auch anderer Bauern) werden unter www.pflueckselbst.de laufend aktualisiert, so dass immer ein nahegelegenes, erntereifes Feld per Wegbeschreibung (google maps) erreicht werden kann. Einfach seinen Eimer schnappen und los geht’s.
So können alle davon profitieren“, schildert Wolfgang Lüske sein Konzept, „die Bauern können ihren Ernteausfall reduzieren und die Kunden bekommen feldfrische Früchte zu einem günstigen Preis.
Mehr Informationen in Kürze unter: www.pflueckselbst.de

Text und Foto: Hardy Rieger

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.