Zum Frühschoppen im Brauhaus Webster

Mitglieder der Emsteker Heimatvereine haben das Ruhrgebiet besucht. Auf dem Programm stand auch die Villa Hügel. Bild: Georg Bothe

Der dritte gemeinsame Busausflug von Mitgliedern der vier Heimatvereine der Gemeinde Emstek hat das Ruhrgebiet als Ziel gehabt. Bei bestem Wetter an allen drei Tagen gewannen die 30 Teilnehmer viele neue Eindrücke.

Die erste Station war das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen. Unter fachkundiger
Führung wurden die weiträumigen Anlagen des stillgelegten Bergwerks in Augenschein genommen. Am Nachmittag wurde in Duisburg bei einer Hafenrundfahrt der größte Binnenhafen Europas besichtigt. Die Besucher konnten beobachten, wie unterschiedliche Güter auf Frachtschiffe für den Weitertransport auf dem Rhein verladen wurden.

Der zweite Tag begann passend zur Frühschoppenzeit mit einem kleinen Brauseminar im Brauhaus Webster in Duisburg. Hier lernten die Heimatfreunde die Grundlagen des Bierbrauens kennen. Es folgten eine Stadtrundfahrt durch Essen sowie eine Besichtigung der Villa Hügel, dem ehemaligen Wohn- und Repräsentationshaus der Familie Krupp. Bei einem geführten Rundgang durch die Villa wurde die Geschichte der Familie Krupp anschaulich vermittelt.

Am letzten Tag des Ausflugs stand ein Besuch des alten Dorfes Westerholt, einem Stadtteil von Herten, auf dem Programm. In zwei Gruppen mit jeweils einem Gästeführer wurde zu Fuß das malerische Dorf mit seinen mehr als 70 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern erkundet. Die unter Denkmalschutz stehenden Häuser in den engen Gassen, die teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammen, waren mit ihren kleinen Gärten eine Augenweide. Nach einem Aufenthalt in einem der gemütlichen Gasthäuser ging es zurück nach Emstek.

Text: Berthold Sündermann

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