Heimatverein beschloss Programm der nächsten Monate

Höltinghausen (ja./jß./hj.) – Der erweiterte Vorstand des Heimatvereins hat sich jetzt mit dem Programm der nächsten Monate befasst. Höhepunkt des Programms soll die Feier des 40-jährigen Bestehens des Heimatvereins, der am 8. März 1974 als „Verschönerungsverein Höltinghausen“ gegründet und später umbenannt worden ist, werden.
Wie bereits mit einer Reihe von Vereinen, die ihre Unterstützung zugesagt haben, besprochen worden ist, soll am Sonntag, d. 14. September 2014 dieses Jubiläum mit einem Dorffest gefeiert werden. Die im Herbst 2013 im Schützenheim versammelten Vereinsvertreter hatten dafür ihre Unterstützung zugesagt.
Alle Höltinghauser Vereine, Institutionen und Gruppen werden kurzfristig zu einer Zusammenkunft im Rahmen der „Dorfrunde“ eingeladen, um alle allgemein in Höltinghausen wichtigen Themen zu besprechen und bei dieser Gelegenheit auch weiter über das Jubiläums- und Dorffest zu reden.
Es wird das erste Dorffest nach langer Pause werden, zu dem auch ehemalige Höltinghauser, die den Ort aus persönlichen oder beruflichen Gründen verlassen haben, eingeladen werden. Eingebunden und zur aktiven Teilnahme veranlasst werden sollen insbesondere auch die neuen Mitbürger, die in den letzten Jahren zugezogen sind, hier ihr Einfamilienhaus gebaut haben usw.
Sie sollen nicht nur in Höltinghausen wohnen, sondern Höltinghauser sein und sich so fühlen.

Als nächste Veranstaltung für die Öffentlichkeit findet am Sonntag, dem 1. Juni 2014, eine Halbtagsinformationsfahrt mit dem Bus in die Gemeinde Essen statt. Unter sach- und fachkundiger Führung wird die Gemeinde, mit allen ihren Dörfern und Bauerschaften, erkundet. Unterbrochen wird die Bereisung durch eine gemeinsame Kaffeetafel, bei der es weitere Informationen über die Gemeinde geben wird.
Anmeldungen können ab sofort bei Heinz Janßen (Telefon 1713) und Anni und Eduard Vocke (Telefon 2658) erfolgen. Auch Gehbehinderte können die Rundfahrt mitmachen, da keine längeren Fußwege vorgesehen sind.
Der Bus fährt um 13.20 Uhr ab Gastwirtschaft Lüken und um 13.30 Uhr ab Kirche in Höltinghausen. Die Rückkehr wird gegen 18.30 Uhr sein.

Bei anhaltend gutem Wetter werden jetzt die Restarbeiten am Grillplatz in Angriff genommen, die vor dem Winter nicht mehr durchgeführt werden konnten. Der Grillplatz soll dann vom Sommer an wieder von Interessierten genutzt werden können.

Für den Sommer bereitet der Heimatverein eine verdeckte ganztägige Verkehrszählung an einem Werktag vor, um die gefühlte Abnahme und Beruhigung des Verkehrs auf der Kreisstraße 168 (Kirchstraße) und der Kreisstraße 178 (Hauptstraße) mit konkreten Zahlen zu unterlegen. Um Manipulationen vorzubeugen, wird der Termin geheim bleiben.
Die Aktion ist mit Bürgermeister Michael Fischer abgestimmt.
Von den Anliegern der beiden Ortsdurchfahrten wird von einer spürbaren Abnahme des LKW-Schwerlastverkehrs berichtet und auch von einem wesentlich ruhigeren Verkehrsgeschehen, da die LKW jetzt vorwiegend mit Tempo 30 bis 45 durchs Dorf fahren und nicht mehr vorwiegend mit 50 bis 70 km/h. Dadurch gibt es auch erheblich weniger Lärmbelästigung und weniger Abgase für die Anlieger und die Personen, die im Dorfbereich unterwegs sind.
Die Anlieger danken den LKW-Fahrern, die sich an die Beschilderung halten. Das sei der größte Teil dieser Verkehrsteilnehmer, wird berichtet. Allerdings müsse man leider auch zunehmend feststellen, dass sich Fahrer von Unternehmen sehr unterschiedlich verhielten. Einige Unternehmen hätten die Fahrer offensichtlich angewiesen, sich an die Vorschriften zu halten. Einige Unternehmer und deren Fahrer, gerade auch aus der Gemeinde Emstek und der näheren Umgebung, hielten das offensichtlich nicht für notwendig. Man solle nicht darauf spekulieren, dass es keine Kontrollen gebe, bei denen dann eventuell nicht nur Verstöße gegen die 30-km/h-Vorschrift zutage kämen, sondern auch Lenkzeitverstöße, Überladungen und technische Mängel an den LKW, wie ja alle LKW-Kontrollen der Polizei in den letzten Jahren immer wieder zeigten (bis zu 70 Prozent Mängel!).
Der Heimatverein bittet auch noch einmal alle Höltinghauser Unternehmen, die starken LKW-Verkehr von und mit Kundenfahrzeugen haben, auch diese Unternehmen und deren Fahrer darauf hinzuweisen, dass man sich an die Beschilderung halten möge. Das ist auch eine Werbung für diese örtlichen Unternehmen selbst bei der hiesigen Bevölkerung, so der Heimatverein.
Die Anordnung sei getroffen worden, um die Anlieger vor unnötigem Lärm, vor Abgasen und Gefahren zu schützen. Da könne man mit Recht erwarten, dass sich die Verkehrsteilnehmer auch daran hielten, zumal durch den ruhigeren Verkehr auch die Verkehrssicherheit sich verbessert habe und die Hektik aus dem Verkehrsgeschehen, zu einem nicht geringen Teil, herausgenommen sei.
Ein großes Problem, vor allem wegen der gefahrenen Geschwindigkeit von um die 50 km/h und wegen des starken Lärms bei diesen „Vollgasfahrten“ stellten viele Großtraktoren mit großen und schweren Anhängern, teilweise mit Überbreite, dar, denn „die brettern mit Vollgas durchs Dorf, ohne Rücksicht auf Gegenverkehr, Lärmentwicklung, Abgabe usw.“, hieß es dazu.
Der Heimatverein ruft diese Verkehrsteilnehmer auf den zwischen 600 und 1100 Metern langen Ortsdurchfahrtstrecken zur Rücksichtnahme auf. Der Zeitverlust sei kaum zu messen.

Zudem wurde die Hoffnung ausgesprochen, dass die Ampelanlage an der B 213/K 178/Gemeindestraße „Mittelweg“, die eigentlich schon im Herbst 2013 errichtet werden sollte, jetzt bald installiert wird. Dann entfalle auch das Argument der LKW-Fahrer, es sei dort schwierig, gefahrlos auf die B 213 einzubiegen. Hinzu komme die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger in diesem Kreuzungsbereich.

Begrüßt wurde auch, dass die Gemeinde Emstek den Ausbau der „Schützenstraße“ jetzt konkret in Angriff nimmt und die Anlieger detailliert informiert. Der Ausbau sei seit Jahren diskutiert und jetzt nicht mehr aufschiebbar, zumal zu dem neuen Baugebiet bald ein weiteres großes Baugebiet hinzukomme. Diese Entwicklung sei für Höltinghausen überaus wichtig, um unter anderem den Bestand der Kinderbetreuung in der Krippe und dem Kindergarten vor Ort zu sichern und auch den Grundschulstandort in Höltinghausen.
Wie berichtet, will die Gemeinde Emstek die Straße ausbauen, sobald das Regenrückhaltebecken an der Schützenstraße, das die Abfuhr von größeren Bodenmassen erfordert, fertig ist. Damit soll die neue Straße nicht belastet werden. Im Zuge des Neubaus sollen auch Radfahrer und Fußgänger durch eigene Bereiche geschützt werden.

Bei Anfragen und Anträgen zur Verbesserung des Internetzugangs sollten die Einwohner die offizielle Postanschrift 49685 Höltinghausen angeben, weil es sonst zu falschen Auskünften kommen kann.
Der Kampf der hiesigen Heimatvereine, vor allem aus Bühren, Höltinghausen und Peheim, hatte in den achtziger Jahren dazu geführt, dass die Orte in den Gemeinden Emstek und Molbergen ihre
Postnamen behalten hatten.

Mit mehreren Teams unterstützt der Heimatverein die Spendenaktion der Kirche in Höltinghausen bei der Verteilung der Spendenaufrufe und der Informationen der Einwohner durch Hausbesuche.
Diese Aktion der Kirchengemeinde soll die Eigenmittel einbringen, die es ermöglichen, die Friedhofskapelle auf den aktuellen Stand zu bringen und dringende Sanierungsarbeiten an der Kirche durchzuführen, wofür jeweils nicht unerhebliche Eigenmittel, zusätzlich zu den Zuschüssen der Gemeinde Emstek und bzw. des Offizialats in Vechta, vor Ort aufzubringen sind.

Mit einer Reihe älterer Einwohner werden Mitglieder des Heimatvereins in nächster Zeit Gespräche führen, um das Wissen um die jüngere Vergangenheit und Ereignisse und Begebenheiten in Höltinghausen auch für künftige Generationen zu erhalten und zu dokumentieren.

Hingewiesen wurde während der Sitzung auch auf einige Gefahrenstellen auf dem Radweg entlang der K 168 zwischen Höltinghausen und Cloppenburg, die möglichst bald beseitigt werden müssen, weil sie vor allem für ältere Radfahrer gefährlich sind.
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Heinz Janßen
Eschstraße 11
49685 Höltinghausen
04473 / 1713 0177 / 50 90 159

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