Auch Sofa, Kühlschrank und Autoreifen gehörten zur „Ausbeute“

Höltinghausen – Insgesamt mit 14 Fahrzeugen und gut 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch einige Eltern mit Kindern, waren beim Umwelttag in Höltinghausen im Einsatz.
Bei der seit vielen Jahren alljährlich stattfindenden Gemeinschaftsaktion der Jäger des Reviers Höltinghausen-Süd und des Heimatvereins begrüßten Heinrich Menke und Josef Westerkamp, im Namen der Jäger und des Heimatvereins, 35 Personen mit zehn Fahrzeugen zum Umwelttag.
Im Revier Höltinghausen-Nord waren revierintern mit Alfons Klaus und Franz-Josef Vaske 15 Jäger mit vier Fahrzeugen im Einsatz.
Allgemein konnten die Akteure für Höltinghausen an diesem Umwelttag erneut feststellen, dass sich die regelmäßig seine vielen Jahren unternommenen intensiven Aktivitäten für eine saubere Landschaft und Umwelt wirklich lohnen, denn insgesamt hat die Menge des gesammelten Mülls nicht zugenommen und auch die Zahl der größeren Sammelobjekte nicht, wenngleich auch in diesem Jahr wieder große Teile dabei waren, wie ein komplettes Sofa und ein ausrangierte Kühlschrank und mehrere Autoreifen.
Bei dem umfangreichen Müllsystem im Landkreis können solche Dinge ohne Probleme entsorgt werden, aber „scheinbar bevorzugen einige Zeitgenossen den noch kürzeren Weg für diese Teile in die eigene umgebende Landschaft ihres Wohnortes“, hieß es dazu in der „Aktionskontrolle“ zum Abschluss.
Scheinbar gibt es auch noch einige Spirituosen- und Weinliebhaber, die die leeren Flaschen lieber in der Landschaft entsorgen, statt sie in die Glascontainer zu werfen.
Besonderes ärgerlich für die Sammler sind die Plastikabfälle, die nur mühsam einzusammeln sind, sich nach und nach in der Natur in immer kleinere Teile zersetzen und dann unter anderem über Gräben und Vorfluter in die Flüsse und letztendlich in die Meere gelangen und höchstwahrscheinlich über die Fische irgendwann als Mikroteilchen wieder auf dem Tellern der Menschen landen.

Scheinbar gibt es auch immer noch Zeitgenossen, die ihre Schnellgerichte im Auto essen und die Verpackungen dann einfach aus den Wagenfenstern in die Landschaft werfen, vor allem an den Durchfahrtstraßen.. „Unbegreiflich, dass man solche Sachen nicht beim nächsten Halt in einen Abfalleimer entsorgt oder mit nach Hause nimmt, anstatt damt die Landschaft zu verschadeneln und zu verdrecken, so die Kommentare dazu.

Klar ist schon heute, dass es auch künftig in Höltinghausen solche Umwelttage geben wird. Man würde sich auch sehr freuen, wenn sich immer mehr Teilnehmer daran beteiligten, auch die in den letzten Jahren nach Höltinghausen zugezogenen „Neu-Höltinghauser/innen“.
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Heinz Janßen
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