Tempo-30 und Durchfahrtverbot für Schwerlast-LKW über 7,5 Tonnen zul. GG dauerhaft angeordnet

Der Heimatverein Höltinghausen konnte seinen jahrelangen Kampf um die Verringerung des Schwerlastverkehrs und damit die Verringerung der Gefahren und der Belastungen für die Anlieger an der Kirchstraße und an der Hauptstraße in Höltinghausen 2013 mit einem Erfolg vorläufig abschließen. Der Landkreis hat den Verkehrsversuch mit der Regelung von Tempo-30 und dem Durchfahrtverbot für den LKW-Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht mit der dauerhaften Anordnung dieser Vorschriften und der entsprechenden Beschilderung festgeschrieben.
Einwohner an den beiden Ortsdurchfahrten in Höltinghausen sprechen von gefühlsmäßig deutlich weniger LKW-Schwerlastverkehr. Diesen Eindruck von Anliegern und Beobachtern der Situation wird der Heimatverein noch vor den Sommerferien 2014 durch eine verdeckte ganztägige Zählung überprüfen.
Sehr positiv aufgenommen worden ist in der örtlichen Bevölkerung auch der längerfristige Einsatz eines Geschwindigkeitsanzeigegerätes, das jetzt aktuell wieder aufgestellt worden ist, weil der Eindruck entstanden war, dass sich auswärtige LKW-Fahrer überwiegend sehr gut an die Anordnungen der Beschilderung halten, während eine ganze Reihe von LKW-Fahrern aus der Umgebung diese Notwendigkeit offensichtlich nicht sehen (wollen). Beobachtet hat der Heimatverein dabei leider auch, dass es die Fahrer bestimmter Unternehmen sind, die die verkehrsrechtliche Anordnung teilweise sehr frech und absichtlich ignorieren. Diese kann man, so der Heimatverein, mit Fug und Recht feststellen, weil diese Leute teilweise mehrfach am Tag durch den Ort fahren und offensichtlich keine Angst vor Geschwindigkeitskontrollen haben. Sie sollten sich auf diesen Eindruck oder diese Hoffnung lieber nicht verlassen, hieß es dazu im Heimatverein. Man werde sich auch nicht scheuen, Namen von Unternehmen öffentlich zu nennen, falls diese Herren ihr Verhalten nicht änderten.
Sehr erfreut sei man dagegen, dass bestimmte andere Unternehmen offensichtlich ihre eigenen Fahrer und auch Kunden und Lieferanten auf die Regelung aufmerksam machten und sich diese LKW-Fahrer überwiegend akzeptabel bis vorbildlich verhielten. Dafür bedankt sich der Heimatverein ausdrücklich, so der Vorstand.

Ein Problem stellten die großen und überwiegend gewerblichen Traktoren-Schnellläufer dar, „die mit schweren und teilweise übergroßen Anhängern durch das Dorf brettern und dabei die ihnen mögliche Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h voll ausreizten“, hieß es dazu beim Heimatverein.
Da die Anordnung u. a. auch aufgrund der Belästigung der Anwohner durch Lärm und Abgase erfolgt seien, müssten sich diese Schlepperfahrer und ihre Chefs eigentlich selbst im klaren sein, dass diese Maschinen praktisch alle wesentlich lauter als die 40-Tonner-LKW seien und ganz sicher nicht weniger Abgase ausstoßen.
Mit dem Problem dieser uneinsichtigen und rücksichtslosen Verkehrsteilnehmer befasse man sich intensiv.

Wer an einer Mitarbeit im Heimatverein interessiert ist, kann sich bei Heinz Janßen, Bernd Grieshop, Ludger Feldhaus oder Veronika Wendeln melden, persönlich, telefonisch oder per E-Mail.
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Heinz Janßen
Eschstr. 11
49685 Höltinghausen
04473 / 1713 0177 / 50 90 159

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