Frohe Ostern

Auch wenn es in diesem Jahr alles anders ist: Das Internetteam wünscht euch trotz alle dem ein schönes Osterfest. Bleibt möglichst Zuhause und bleibt gesund. Haltet die erforderlichen Abstände ein. Irgendwann kommen auch wieder andere Zeiten. Freut euch schon mal darauf.

 

Theaterverein: Vorstellungen abgesagt

Daniel Schnieders: Hallo zusammen. Wir haben vom Theaterverein entschieden, alle noch ausstehenden Aufführungen aufgrund des neuen Corona-Virus abzusagen!! Es tut uns allen sehr leid! Wir hoffen, dass ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid, wenn es wieder heißt: Theater in Höltinghausen!

Kulturkreis – Lesung fällt aus

Die für diesen Sonntag geplante Lesung „Der König der Sonntagnachmittage“ wurde heute wegen der engen Verbindungen des Autors C. W. Macke nach Italien abgesagt. Wir bitten um Verständnis.

Wir werden die Veranstaltung möglichst im Herbst (Oktober/November) nachholen. Eure Planungen behalten bis dahin ihre Gültigkeit 😉

Lesung: Der König der Sonntagnachmittage

Am Sonntag, 15. März, liest Carl Wilhelm Macke um 17.00 Uhr auf Einladung des Kulturkreises Höltinghausen aus seinem Buch „Der König der Sonntagnachmittage – Strandgut aus Kindheitsjahren in Cloppenburg“. Macke schreibt auf unterhaltsame Weise in 20 Kapiteln über seine Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in der katholischen Kleinstadt während der Nachkriegszeit. Dabei geht es mit Vorliebe um das Leben der „kleinen Leute“ am Rande der Gesellschaft. Hubert Gelhaus wird eine Einführung geben und die Veranstaltung im Kulturpavillon „Hölker Häuhner Huus“ moderieren.

Der Eintritt ist frei. Einlass ab 16.30 Uhr.

„Wie wir überlebt haben“ – Eine Zusammenfassung –

Sehr großes Interesse fand jetzt die Veranstaltung „Wie wir überlebt haben“. Im vollbesetzten Kulturpavillon gab es sehr viele Besucher, die noch als Zeitzeugen das Kriegsende erlebt haben und die oftmals von Flucht und Vertreibung betroffen waren.

Zunächst wurden die Zahlen aus der erschütternden Bilanz des Zweiten Weltkrieges vorgetragen: Weltweit starben mehr als 60 Millionen Menschen, 6 Millionen europäische Juden wurden ermordet, tausende Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Andersdenkende sowie Homosexuelle wurden verfolgt und getötet. 17 Millionen Menschen gelten als verschollen. Die Rache der Sieger für millionenfaches Leid, das von Deutschen und ihren Helfern angerichtet worden war, begann im Herbst 1944. Etwa 14 Millionen Deutsche waren auf der Flucht oder wurden aus ihrer Heimat vertrieben.

Aus den Aufzeichnungen von Franz Blömer, ehemaliger Hauptlehrer in Höltinghausen, geht hervor, wie sich das Leben in Höltinghausen in den letzten Kriegsmonaten abgespielt hat und wie die Zeit der Besetzung erlebt wurde.

Frau Helgard Wiehe wurde 1947 mit ihrer Familie aus dem ehemaligen Königsberg vertrieben. Schon im Januar 1945 versuchte die Familie zu fliehen. Ziel war die „Wilhelm Gustloff“. Das Schiff wurde aber verpasst und die Familie kehrte im Frühjahr 1945 zurück in die Heimatstadt. Weiterlesen

Kulturkreis – Wie wir überlebt haben

Der Kulturkreis Höltinghausen und Umzu lädt am Sonntag, 16. Februar um 16 Uhr, zu einem Nachmittag zum Thema Flucht und Vertreibung und zum Kriegsende in Höltinghausen ein. Ein sicherlich für viele Menschen gerade auch wegen der aktuellen politischen Weltlage interessante Veranstaltung.

Besonders das junge Publikum ist herzlich eingeladen.

Auszüge aus den Berichten des ehemaligen Hauptlehrers Franz Blömer zu den Ereignissen von Mitte März bis Mitte Mai 1945 sowie Tagebucheinträge geben Aufschluss zu den letzten Kriegsmonaten in Höltinghausen.

Frau Helga Wiehe aus Löningen liest aus ihrer Autobiographie „Vom großen Glück überlebt zu haben – Der weite Weg von Königsberg nach Löningen“.

Weitere Zeitzeugen, u.a. Siegfried Schwarzer aus Höltinghausen, berichten über ihre Flucht und über das Ankommen und die Aufnahme in Deutschland.

Fragen und Gesprächsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht.                                            Der Eintritt im „Hölker Häuhner Huus“ (Kulturpavillon) ist frei. Einlass ab 15.30 Uhr.

Lebensformen im Alter

Der Kulturkreis Höltinghausen und Umzu lädt für den kommenden Sonntag um 17 Uhr wieder ein zu einer Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Lebensformen im Alter“. Hierzu haben wir Vertreter von zwei verschiedenen Projekten eingeladen. Carsten Hermeling aus Hammel (Lastrup) stellt seinen Mehrgenerationenhof vor. Hier wohnen in 7 autarken Wohnungen zur Zeit 25 Personen im Alter von 1 bis 60 Jahren. Vom Kaspershof in Oldenburg kommt Wilfried Berghaus. Er stellt das gemeinschaftliche Wohnen nach 5 Jahren Praxis mit den sich daraus ergebenen Fragen vor.

In der Veranstaltung werden grundsätzliche Überlegungen zur Organisations- und Sozialstruktur der Wohnprojekte dargelegt. In der anschließenden Runde können neben allgemeinen Überlegungen (wie will ich im Alter leben…) auch Ansätze für ein konkretes Projekt auf dem Lande angesprochen werden. Einlass ab 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

65 Jahre verheiratet

Das sehr seltene Fest der Eisernen Hochzeit begingen jetzt die Eheleute Elisabeth und Walter Blömer. „Wir hätten nie gedacht, dass wir so alt werden und diesen Tag noch erleben dürfen“ sagt das Jubiläumspaar. Die sechs Kinder und die Schwiegerkinder sowie zehn Enkel und vier Urenkel freuen sich mit ihnen. Das Ehepaar blickt zurück auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Leben. Lange Zeit engagierten sich die beiden ehrenamtlich in der Höltinghauser Kirchengemeinde. Noch immer leben die Jubilare in ihrem eigenen Haus und freuen sich, dass sie ihren Alltag mit Unterstützung meistern können. In kleiner Familienrunde wurde dieser Tag jetzt gemeinsam gefeiert. Pfarrer Franz Ortmann erteilte den christlichen Segen. „In guten wie in schlechten Zeiten“ – diesem Versprechen sind beide stets treu geblieben.

Wer kennt die Namen?

Wer erinnert sich? Das Internetteam hat diese Aufnahme gefunden. Es scheint ein Ausflug der Höltinghauser Senioren in den 1970er oder 1980er Jahren gewesen zu sein. Einige der abgebildeten Personen sind uns bekannt. Es fehlen aber noch viele Namen. Wer helfen kann, darf sich gerne bei Walter Blömer (04473-6456) melden. Zur Vergrößerung des Bildes einfach das Foto anklicken. Vielen Dank.