Kreuzanlage Hof Menke Höltinghausen Bether Weg 7

Gekreuzigter Erlöser erbarme dich unser!


Zum Andenken an
die im Weltkriege 1914-18 gefallenen Brüder
Theodor Menke Franz Menke Josef Menke
+ 25.8.1917 + 25.12.1918 + 14.8.1921
Familie Menke

In Erinnerung an die drei Söhne Theodor, Franz und Josef Menke wurde diese Kreuzanlage errichtet.
Sechs Söhne der Familie Menke nahmen am 1. Weltkrieg teil.

Der älteste Sohn Theodor wurde 1915 im Krieg durch Kopfschuss verwundet. Geriet 1917 nochmals verwundet in französische Kriegsgefangenschaft und verstarb im Alter von 35 Jahren zu Cherbourg. Dort wurde er auch begraben.

Der zweite Sohn Franz wurde 1915 im Krieg am Armgelenk verwundet. Nach der Waffenruhe 1918 erkrankte er auf dem Rückmarsch, wurde zweimal operiert verstarb dann in Aachen mit 34 Jahren an Herzversagen. Begraben wurde er auf dem Friedhof Emstek.

Der dritte Sohn Heinrich diente aktiv von 1908-1910. Wurde dann 1914 zum Kriegsdienst eingezogen, im Juli 1918 verwundet und 4 Monate später im Alter von 31 Jahren Ende November 1918 entlassen.

Der vierte Sohn August wurde schon 1914 durch Granatsplitter am Kopf schwer verwundet und im Jahr darauf im Alter von 25 Jahren 1915 als Kriegsbeschädigter entlassen.

Der fünfte Sohn Josef trat am 18.9.1916 ins Ersatz Jäger-Batlion ein. Schon am 10.10.1917 wurde er zwecks Arbeitsaufnahme in der eigenen Landwirtschaft entlassen. Er verstarb 1921 im Alter von 28 Jahren an Gelenkrheumatismus und Diphterie, infolge des im Krieg zugezogenen Leidens.

Der sechste Sohn Bernhard wurde 1916 einberufen, im März 1917 verschüttet und später am linken Unterschenkel verwundet. Im September 1918 erkrankte er an Thyphus und Ruhr und kam ins Lazarett. Im Dezember 1918 am Ende des Krieges wurde er mit 21 Jahren entlassen.

Sieben Jahre nach Kriegsende wurde auf der Hofstelle Am Bether Weg ein neues Wohnhaus erbaut und vermutlich schon 1925 diese Kreuzanlage erstellt.